Verteilergetriebe Ölverlusst

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    • Verteilergetriebe Ölverlusst

      Mahlzeit!

      Vor kurzem ist mit (leider) auf der Hebebühne aufgefallen das mein Verteilergetriebe am Insignia OPC 4X4 Bj 2011 inkontinent ist
      Sieht auf der Rechten Seite nach Simmerring aus. Und Die anderen Zwei Stellen nach Gehäusedichtung.

      Hier die Bilder dazu:













































































































      Hat hier jemand schon mal das gleiche Problem gehabt und kann dazu ein paar Tips geben zum Ausbau bzw. den benötigten Ersatzteilen? :)
      (Werkzeug, Getriebeheber, Hebebühne usw. ist alles vorhanden)


      Viele Grüße :saint:

      ""
    • Ich hatte bisher nur den Abgang für die Kardanwelle offen, da bei mir dort gesifft hat.
      Vorher hatte ich mir auch einen neuen Simmerring geholt & den aber gar nicht gebraucht.
      Am Abgang für die Kardanwelle ist zwischen den beiden Alu-Gehäuseteilen eine dünne Stahlplatte....natürlich war diese aufgerostet & es wurde undicht...

      Wenn du das Auto nicht täglich brauchst, nimm das Verteilergetriebe am besten ab & schau was da Sache ist... nicht dass die seitlichen Abgänge genau so mies konstruiert sind & sich das ganze mit etwas Schleifpapier & Dichtmasse lösen lässt ;)

      Gruß,

      Sebastian

    • Hey Sebastian,

      erst mal danke für deine Antwort und sorry für meine verspätete Rückantwort. :whistling:

      Ich hab jetzt mal geschaut und als Wellendichtung Rechts (wo es ja auch Ölt) den hier gefunden: KLICK
      Somit werde ich das Teil mal am Wochenende komplett auseinander nehmen und die Wellendichtung Tauschen.
      In dem Zug muss ich die Gehäusedichtung ja auch neu machen, und da werde ich sie mir dann auch genau anschauen was da los ist.
      Es wir als Dichtung für das Gehäuse Dichtmasse verwendet, wenn ich das richtig gesehen habe, oder?

      Und wenn ich das Verteilergetriebe komplett abnehme, muss ich dann aufpassen, das kein ÖL aus dem Automatikgetriebe kommt,
      an welches das Verteilergetriebe ja an geflanscht ist?


      Gruß

    • ich hab gerade noch bei >>> KLICK <<< geschaut und ich werde jetzt:

      1 X - POS 13 (Opel # 7 76 035 / GM # 55566346) - DICHTRING,EINGANGSWELLE,VERTEILERGETRIEBE
      3 X - POS 14 (Opel # 7 76 037 / GM # 55566347) - DICHTRING,LAGER,EINGANGSWELLE,VERTEILERGETRIEBE,VORN UND HINTEN
      1 X - POS 16 (Oepl # 7 76 042 / GM # 55566355) - O-RING,66.93 X 2.58 MM,VERTEILERGETRIEBE

      tauschen wenn ich dass alles schon auseinander gebaut habe.

      Um die Gehäuse wieder gegeneinander abzudichten, würde ich "LIQUI MOLY 6185 Silikon-Dichtmasse schwarz, 200 ml" nehmen.
      Ist bis 300 Grad Temperatur beständig.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Stefan2312 ()

    • Eigentlich dürfte aus dem Automaten nichts kommen.
      Wenn es wieder erwarten aus einer der Schraubenbohrungen sifft, lege dir einfach ein paar 8er Gewindestifte bereit. Die könntest du dann ja rein drehen.

      Beim TF80SC, was ja das gleiche ist, hab ich das Verteilergetriebe schon abgehabt, ohne das was kam.


      Gruß,

      Sebastian

    • Zunächst einmal Hallo von einem neuen Mitglied und direkt einmal Entschuldigung, dass ich gleich mit einer Frage starte.

      Das Problem mit der Undichtigkeit des Verteilergetriebes habe ich auch. "Zum Glück" allerdings nur an der Trennfuge der beiden Hälften
      Auf das Angebot der Werkstatt für die Arbeit warte ich noch. Angefragt habe ich vor allem, weil ich keine Hebebühne habe bzw. müsste ich mich wenn ich eine Werkstatt einmieten.
      Falls das Angebot der Werkstatt allerdings recht hoch ausfällt (klar, da gehen ggf. schon einige Stunden für drauf), würde ich die Option es selber zu machen aber in Betracht ziehen. Dabei würde ich gerne nur das Nötigste ausbauen.

      Das würde wohl mindestens bedeuten:

      • Ablassen des Öls aus dem Verteilergetriebe
      • Rad VR
      • Verkleidung Radhaus demontieren
      • Gelenkwelle VR aus dem Verteilergetriebe demontieren - ggf. zunächst auch aus der Radnabe
      • Halter der Verlängerung des Verteilergetriebes lösen
      • Gehäusehälfte abschrauben


      Dazu wäre es jetzt gut zu wissen wie die Welle in der Verlängerung ggf. noch gesichert ist.
      Gibt es hier schon Erfahrungen zu?
    • k+b210 schrieb:

      Der Verlängerte Teil dürfte lediglich gesteckt sein. Es kann sein, dass die Verzahnung getriebeseitig etwas gerostet ist und die welle dann schwerer heraus geht.
      Danke für die Antwort. Ich bin mir allerdings grade dabei nicht sicher ob ich meine Frage passend formuliert habe, bzw. die Antwort zu dem was ich mir gedacht habe passt.
      Wenn ich mir die Explosionszeichnung vom Getriebe so ansehe (Link zu Verteilergetriebe bei 7zap), dann sind dort noch Sicherungs- und Dichtringe eingezeichnet.

      Ist mit "der verlängerte Teil" - die Nummer 13 gemeint? Rosten dürfte hier ja eigentlich nichts.

      Falls ich hier aber die Zeichnung richtig deute dürfte die Eingangswelle ja tatsächlich aus zwei Teilen bestehen (Teil mit Verzahnung der am Schaltgetriebe sitzt & die Verlängerung die dann zur Gelenkwelle führt) und eine Demontage der Radhausverkleidung ist ggf. nicht notwendig?
    • Nachdem ich mein Getriebe gestern abgedichtet habe möchte ich einmal meine Erfahrung teilen:

      Ich bin wie folgt vorgegangen - deckt sich im Prinzip mit der Anleitung bei MT zum Wechsel der Ölansaugpumpendichtung:

      • Ablassen des Verteilergetriebeöls
      • Abbau der Unterbodenverkleidung (4 größere Schrauben + 4 Spreizniete in den Radhäusern + einige kleine Schrauben)
      • Abbau Rad VR
      • Lösen Kronenmutter der Antriebswelle
      • Traggelenk VR lösen
      • Ziehen der Antriebswelle VR
      • Lösen der 3 Schrauben von der Abgasanlage hinter DPF - ich habe es erst ohne versucht, einen Gefallen tut man sich da aber nicht, am besten nimmt man die komplette Abgasanlage bis zum Heck ab
      • Lösen der beiden Lager der Kardanwelle - Kardanwelle aus dem Getriebe ziehen
      • Die Halterung der Verlängerung des Verteilergetriebe am Motor und Getriebe demontieren (3 + 2 Schrauben)
      • Drehmomentenstützlager losschrauben - 3 Schrauben direkt unterhalb der Kardanwelle, Schraube durch das Gummilager und dann 3 Schrauben der Halterung am Getriebe lösen
      • Jetzt können die 5 Schrauben die Getriebe und Verteilergetriebe verbinden gelöst werden (1 Schraube liegt in der unteren Welle)
      • Endlich kann das Getriebe ausgefädelt werden - Achtung, beim Automatikgetriebe läuft dabei Öl aus.
      • Die Abdichtung ist dann recht einfach. Einfach die Schrauben rundum lösen, Gehäusehälften trennen, säubern, Dichtmasse auftragen und wieder verschrauben
      • Alles wieder in umgekehrter Reihenfolge zusammenbauen.
      Zusammen mit der Ansaugdichtung habe ich etwas über 8 h gebraucht. Hat man jemanden der mit hilft und bekommt die Abgasanlage problemlos ausgebaut ist die Arbeit auch in ca. 5 h machbar.
    • Sorry für die Späte Antwort, aber ich habe es mittlerweile auch geschafft. Anleitung wie oben von meinem Vorredner beschrieben, und Dichtungen hatte ich auch alle so wie ich es beschrieben hatte verbaut. Nach jetzt ca einem Monat und ein paar Hundert Kilometer ist alles wieder dicht. Und aus dem Automatikgetriebe kommen ca. 1,5 Liter raus. So hatte ich es zumindest von meiner Werkstatt gesagt bekommen der das Öl aufgefüllt hatte, weil das öl muss beim nachfühlen ca. 75 grad haben. Und das kann man nur korrekt mit einem Tester auslesen.