Beiträge von Janitschar

    Wenn die Glühkerzen gewechselt werden sollten dann alle vier.

    Keine halben Sachen!


    Die Vorbereitung ist das wichtigste von allem…schau dir das Video an:


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    Wichtig ist wenn die Kerzen raus sind, muss der Schacht mit einem Reibahlen gereinigt werden.


    Die kosten musst du mit der Werkstatt klären (vorher)…

    Da du im Ballungsgebiet lebst, hast du die Qual der Wahl.


    Beachte aber auch die potenzielle Möglichkeit der Injektoren, hier sollte die Rücklaufmenge gemessen werden.

    Warum Saugrohrdrucksensor?


    Wir hatten im Verlauf den Railrohrsensor angesprochen.

    Dieser sitzt am Verteilerrohr, das die Injektionen mit Kraftstoff versorgt.


    Glühkerzen bei deiner Laufleistung, werden eher Russisch-Roulette. Auch die Werkstatt wird das Risiko nicht auf sich nehmen wenn eine abbricht.


    Wenn du mich persönlich fragst, ich würde dir empfehlen die Werkstatt zu wechseln.

    Ggf. jemanden finden der dir wirklich helfen will, wenn es so weitergeht, bist du bei 1000€ Kosten und das Auto ist noch immer nicht fehlerfrei.

    Für 500 € hättest du dir einige Sensoren erneuern können, natürlich will die Werkstatt Geld verdienen,

    das ist der Hauptzweck eines Unternehmens.

    Leider ist die Qualität der Fehlersuche und der Wille, sie zu finden, nicht immer die „Summe X“ wert.


    Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, meinen Fuhrpark selbst zu reparieren.

    Somit fließt das Geld, nicht in die“ Jugend-Forscht-Werkstatt“,sondern direkt in bessere Parts und Equipment, Anleitungen zu den Reparaturen sollten im Informationszeitalter kein Problem mehr sein.

    Zuerst bin ich kein Freund von Sensoren reinigen, diese können zwar noch funktionieren aber werden mit der Zeit träge.

    Diesen sollten immer erneuert werden, damit die Fehlerquelle einkreisen kannst.


    Mit hoher Wahrscheinlichkeit liegt ein kombiniertes Problem aus der elektrischen Anlage und der Gemisch- bzw. Druckregelung vor.

    Bei Dieselmotoren unterscheidet eine Mengenkorrektur der Injektoren für den stabilen Motorlauf.


    Folgende Punkte sollten als Nächstes geprüfen werden:


    Elektrik und Massepunkte (wegen Blinker/Scheibenwischer)

    Bei instabiler Spannungsversorgung können Steuergeräte oder Sensoren fehlerhafte Signale liefern.

    Das Steuergerät versucht dann kontinuierlich, die Abweichungen zu kompensieren, was zu Schwankungen führt.


    Massepunkte prüfen:

    Lasse alle Hauptmassepunkte im Motorraum (Karosserie zu Motor/Getriebe, unter der Batterie) reinigen und mit Fett versorgen.

    Freilauf der Lichtmaschine:

    Ein blockierter Freilauf kann beim Abbremsen – beispielsweise an einer Ampel – eine starke mechanische Bremswirkung auf den Motor ausüben,

    wodurch die Drehzahl auf ca. 550 U/min absinken kann.


    Live-Datenaufzeichnung (Raildruck und Injektoren):

    Führe eine Diagnose durch lasse während des unruhigen Leerlaufs folgende Parameter protokollieren:


    Soll- und Ist-Raildruck:

    Schwankt der Ist-Wert stark um den Sollwert, deutet dies auf einen trägen oder defekten Raildrucksensor (am langen Railrohr montiert) hin.

    Dies kann das unruhige Laufverhalten ohne Fehlercode erklären.


    Einspritzmengenabweichung (Mengenkorrektur) aller Zylinder:

    Selbst bei einem neuen Injektor Nr. 3 kann eine zu hohe Rücklaufmenge der übrigen Zylinder nach einer Standzeit von 3–4 Stunden im warmen Zustand zu einem Druckabfall führen – dies erklärt das verlängerte Startverhalten im warmen Zustand.


    Ansaugleckage (temperaturabhängig):

    Eine Verbesserung im warmen Zustand deutet häufig auf eine Dichtung hin, die sich bei Erwärmung ausdehnt und dadurch abdichtet.

    Beim Insignia kommt es häufig zu Rissen am dicken Ladeluftschlauch (vorne links).


    Auch die Dichtungen der Ansaugbrücke oder Haarrisse am Kunststoffgehäuse des AGR-Kühlers können zu Falschluft führen.

    Empfehlenswert ist eine Druckprüfung des Systems mit einer Nebelmaschine.


    Kurbelwellensensor prüfen:

    Dieser erfasst die Drehzahl.

    Im Laufe der Jahre können sich feine Metallspäne (Abrieb von Kupplung/Zweimassenschwungrad) am Magneten ablagern.

    Dies führt zu ungenauen Signalen und fehlerhaften Steuerungsabläufen ohne sofortige Fehlercode-Speicherung – passend zu gelegentlichen Startproblemen („Orgeln“).

    Der Fehlercode U1522 besagt rechter Scheinwerfer, das hat mit dem BCM nichts zutun.


    Das einzige was du tun kannst um den Fehler einzukreisen ist, Schritt für Schritt oben beschrieben.


    Die Scheinwerfer aus dem Gebrauchtsektor müssen nicht fehlerfrei sein…das ist kein Anhaltspunkt.


    Wurde schon mal die Windschutzscheibe ausgetauscht, das hier Feuchtigkeit an das BCM kommen könnte?

    Es ist hinter dem Handschuhfach verbaut, überprüfe mal die Stecker ob da was erkennen kannst. Alternativ mit Kältespray besprühen, könnte eine kalte Lötstelle sein.


    Alternativ kannst du das AFL mit einer fähigen Diagnosegerät neu Kalibrieren.

    Mit nur Batterie abklemmen geht das nicht.


    Geh die Schritte oben durch…

    Blöde Frage, sind beide Scheinwerfer neu oder gebrauchte aus dem Anzeigenmarkt?


    Der Fehlercode bezieht sich auf den rechten Scheinwerfer.


    Das sagt die spezifische KI zu dem Fehlercodes:


    Beim Opel Insignia A (Vorfacelift-Modell von 2009) ist der Fehlercode U1522 (oft in Verbindung mit der Meldung „Kurvenlicht überprüfen lassen“ im Display) ein sehr bekanntes Problem. Er besagt konkret, dass die Kommunikation mit dem rechten AFL-Scheinwerfer (in Fahrtrichtung) bzw. dessen internen Komponenten über den LIN-Bus 2 unterbrochen ist.
    Beim Insignia A aus diesem Baujahr gibt es drei typische und spezifische Auslöser, die du prüfen solltest:


    1. Das Vorschaltgerät / Leistungsmodul (häufigste Ursache)

    Direkt unter dem Scheinwerfer sitzt das AFL-Leistungsmodul (Steuergerät). Beim Insignia A kommt es im Alter oft vor, dass die Dichtung des Scheinwerfers nachgibt, Feuchtigkeit eintritt und exakt in dieses Steuergerät läuft.

    • Der Test: Du kannst die Steuergeräte der linken und rechten Seite untereinander tauschen. Wandert der Fehler mit und du hast danach den Fehlercode U1512 (Kommunikation linker Scheinwerfer fehlerhaft), ist das Steuergerät defekt und muss getauscht werden.

    2. Mechanische Blockierung der internen AFL-Walze

    Das Xenon-AFL-System des Insignia regelt Fernlicht, Abblendlicht und Kurvenlicht über eine bewegliche, interne Walze im Scheinwerfer.

    • Der Auslöser: Die Mechanik oder die Schrittmotoren im Inneren des Scheinwerfers schlagen im Laufe der Jahre aus oder blockieren. Erkennt das System beim Start-Referenzlauf (wenn die Linsen nach links/rechts und oben/unten fahren), dass die Walze sich nicht korrekt bewegt, bricht es die Kommunikation ab und setzt den Fehler U1522:00. In diesem Fall hilft meist leider nur der Tausch des kompletten Scheinwerfers, da das Gehäuse ab Werk verschweißt ist.

    3. Kabelbruch oder Korrosion am Hauptstecker

    Der Kabelbaum, der zum rechten Scheinwerfer führt, liegt im Spritzwasserbereich.

    • Der Auslöser: Die Pins am großen Scheinwerferstecker korrodieren gerne (grünlicher Belag). Dadurch steigt der Widerstand auf der dünnen LIN-Bus-Datenleitung an, und das Body Control Module (BCM) verliert das Signal zum Scheinwerfer.

    Typisches Verhalten beim Insignia A bei diesem Fehler:

    • Nach dem Zündung-Einschalten funktioniert das Licht oft für ein paar Sekunden bis Minuten normal.
    • Sobald das System die Fehlstellung oder den Kommunikationsverlust registriert, schaltet das AFL in den Notlauf.
    • Im Notlauf schalten die Scheinwerfer meist etwas nach unten/außen, um den Gegenverkehr nicht zu blenden, und die Fernlicht-Funktion wird komplett gesperrt (die Lichthupe geht dann meist auch nicht mehr).

    Hallo,


    Ich würde bei dem Fehler P06DE nicht sofort nur an die Ölpumpe denken. Gerade weil der Fehler erst nach längerer Autobahnfahrt mit Bergfahrt und unter Last auftritt und sich danach wieder von selbst löscht, klingt das für mich eher nach einem Problem, das erst bei Temperatur, Last oder Vibration auftritt.

    Wenn das Magnetventil schon getauscht wurde, würde ich als Nächstes folgende Punkte prüfen:

    • Stecker und Verkabelung am Magnetventil auf Wackelkontakt, Kabelbruch, Korrosion oder Öl im Stecker.

    • Ölstand, Ölqualität und Ölfilter prüfen, am besten mit der richtigen Freigabe und Viskosität.

    • Freeze-Frame-Daten auslesen, also bei welchen Bedingungen der Fehler genau gesetzt wird.

    • Wenn möglich, das Magnetventil per Diagnose aktiv ansteuern und schauen, ob sich der Öldruck dabei tatsächlich verändert.

    • Den Öldruck nicht nur im Stand prüfen, sondern wenn möglich auch unter Last und bei Betriebstemperatur.

    Dass der Öldruck in der Werkstatt „ok“ war, schließt das Problem leider nicht aus, weil der Fehler oft nur unter bestimmten Fahrbedingungen auftritt. Ich würde deshalb zuerst die elektrische Ansteuerung und die reale Funktion unter Last prüfen, bevor ich die Ölpumpe verdächtige.