Druckverläufe Automatik

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    • Druckverläufe Automatik

      Hallo zusammen,

      heute habe ich endlich meine Drucksensoren am Automaten ausprobieren können.
      Der Testkandidat war zwar ein Volvo V70. Der hat aber das gleiche Automatikgetriebe verbaut, wie der Insignia.
      Man sieht schön, wie die Öldrücke für die einzelnen Kupplungen nachgeregelt wurden...

      Beim V70 werde ich jetzt auf der Basis die Ventilplatte einstellen.

      Viele Grüße,

      Sebastian

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    • Kann man den schaltschieber einstellen ?
      Interessant wären auch die Drücke unter Last.
      Zum Beispiel wenn er bei Last zurück in den 4. Schaltet.

      Zahnriemen Wasserpumpe Umlenkrolle Riemenspanner getauscht 2016
      Ansaugkrümmer getauscht 2016
      Ölpumpe getauscht 2017
      StoßdämpferVA & HA getauscht 2017
      Domlager VA & HA getauscht 2017
      Querlenker getauscht HA 2017
      Alle Buchsen HA getauscht 2017

    • Ja, man kann die Drücke bzw. die Auslöseschwelle der Magnetventile einstellen.
      Dann gibt es noch diverse Nachrüstsätze um die Druckverläufe zu stabilisieren.

      Der Schaltvorgang war schon unter Last, sprich beim Durchbeschleunigen.
      Ich denke da wird irgendwas zwischen 300 & 400Nm angelegen haben.

      Ich schaue nochmal, was ich in der Messfahrt noch so habe. Ein 5-4 unter Last ist aber wahrscheinlich nicht dabei.

    • Mich würde mal interessieren wo genau du die einstellst.
      Für mich ist das sehr Interessant!
      Mein Dicker brachte mir nehmlich genau bei der Variante 5-4 unter Last. ( also Berg rauf mit 3 Personen dann schaltet er runter um wieder auf Drehzahl zu kommen.)
      Einen Getiebefehler.
      Das Getriebe landete dann im Notprogramm. Mit dem Fehler das das Ventil der Überbrückungskupplung in Stellung aus klemmt.

      Wenn ich die Karre ausgemacht und wieder an war es wieder gut.

      Wir haben dann die beiden Ventile ausgebaut gesäubert und getestet.

      Dann eine Getriebespüllung nach Tim Eckardt.

      Seit dem läuft die Karre wieder.

      Aber manchmal kommt der Fehler doch noch. ( 2.... 3 mal im Jahr)



      Wenn ich nun genau die Drücke einstellen könnte wäre das ja der Oberknaller.

      Ich denke das der Druck auf der Wechselleitung leicht zu viel ist und das Ventil dann das Schalten versagt.

      Ich wusste überhaupt nicht das man da eingreifen kann!


      Sehr sehr interessant!!!!

      Gruß vom Cab

      Zahnriemen Wasserpumpe Umlenkrolle Riemenspanner getauscht 2016
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    • Das würde in meinem Fall dann bedeuten ich müsste an den Zwei Ventilen die den Öllflus zur Wandlerüberbrückungskupplung umkehren (eines macht ja auf das andere zu) den Druck erhöhen bzw. den Druck drosseln.

      Der kurzzeitig geschmissene Fehler besagt ja klemmt in Stellung aus!
      (Obwohl ja das Ventil einwandfrei schaltet.)


      Ich vermute mal das gerade bei Last und runter in den 4 Gang ,da ein enormer Druck anliegt muss.


      Oder liege ich da falsch.

      Wie verändert sich denn das Fahrzeug wenn du die Drücke dort oder bei den anderen Solenoid regelst.


      Interessant wäre auch welches Ventil genau was steuert.

      Die ganzen Automatik Probleme mit dem Harten Schalten die es hier so gibt vom 1zum 2. oder 4. zum 5. oder oder könnten alle damit zusammenhängen.

      Machst du das beruflich oder woher stammt dein ganzes Fachwissen zu dem Thema.

      Ich hatte mich damals dumm und dämlich gesucht um überhaupt in Erfahrung zu bringen, welche Ventile genau die Wandlerübrückung Schalten ^^

      Auf einer russischen Seite bin ich dann endlich fündig geworden.


      Gruß vom Cab

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Cab_index ()

    • Nebelfuerst schrieb:

      Werden die Ströme/Drücke beim Insi nicht per Adaptionsfahrt eingestellt ?
      ich glaube eher nicht.

      Der Schaltschieberkasten wird auf einem Prüfstand eingestellt.

      Das hatte mir mal ein Meister von Getriebe Schwan telefonisch erklärt.
      Er war einer der einzigsten wo ich wenigsten ein klein bisschen erfahren habe.

      Deswegen wären die Infos von K+B210 super interessant.

      Gruß vom Cab

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    • Klar kann man über die Adaption noch einiges glatt ziehen, aber die Grundeinstellung geschieht letztlich an den Ventilen.

      Theoretisch müsste sich die Schaltgeschwindigkeit mit den Solenoiddrücken verändern bis man den Zielwert erreicht hat.
      Wenn du dir die Druckverläufe ansiehst, siehst du genau wo das Steuergerät nachgeregelt hat. Im Idealfall muss gar nicht nachgergelt werden und es gibt nahezu ein Rechtecksignal.
      In der Realität ist es aber auch okay wenn ein bisschen nachgeregelt wird.


      Über die Variante den Schaltschieber am Prüfstand einstellen zu lassen habe ich auch nachgedacht.
      Da ich beim V70 einen Automaten dritte Generation mit einem Schaltschieber der zweiten Generation fahre & der Wandler auch aus der dritten Generation stammt wäre mir das in Summe zu teuer geworden.
      Gerade am TCC und ab der C2 & C3 hätte ich für die Einstellung meine Wünsche geäußert....und entsprechend dafür zahlen müssen.


      Ich mache das (noch) nicht beruflich. Es fing damit an, dass wir Ende 2016 am V70 den Automaten getauscht haben. Da ich den identischen Automaten nicht (in ordentlichem Zustand zum normalen Preis) bekommen habe, habe ich mich mit dem Thema Generalüberholung auseinander gesetzt.
      Ich hatte dann aber einen Automaten der dritten Generation gekauft. Da einzige was ich nicht berücksichtigt hatte, war dass Volvo mit dem Generationswechsel auch sein Bussystem umgestellt hatte. Damit lief das 'neue' Steuergerät nicht.
      Dann habe ich den alten Automaten überholt, da der verbaute nicht lief, sprich sich so gar nicht adaptieren ließ. Noch bevor ich ihn eingebaut habe kam mir die Idee es mit dem Automaten dritte Generation und einer Ventilplatte zweite Generation zu versuchen. Also Ventilplatte revidiert und eingebaut.
      Prinzipiell ging das. Ich hatte nur anfangs die beiden Drehzahlsensoren vertauscht, da die Verkabelung etwas anders ist. Bei der Korrektur der Drehzahlsensoren ist mir wahrscheinlich minimal Dichtmasse in die Ansaugung vom B1 Ventil gekommen.

      Seither habe ich ein Knallen vom ersten in den zweiten. Da mir die gesamte Einstellung noch nicht zu 100% gefallen hat habe ich mich noch etwas tiefer in die Steuerung eingelesen & mir etwas zum Mitschreiben der Drücke gebaut.


      Gestern habe ich die Ventilplatte dann wieder zerlegt gehabt & nach dem B1-Fehler gesucht. Erstaunlicherweise war nichts zu finden.
      Weder im Valvebody noch im B1 Kolben.
      Es gab ein neues B1-Ventil und ein paar kleinere Anpassungen.

      Ich bin momentan am Überlegen ob ich mir mittelfristig einen Prüfstand baue, und das Professionell betreibe.
      Momenten kann ich 'nur' die Drücke mitschreiben. Da sieht man aber auch schon einiges....


      Grüße,

      Sebastian

    • Na ich denke mit nur eine Prüfstand und verschiedenen Adapterplatten alleine,ist es lange nicht getan.
      Kleinste Unregelmäßigkeiten müssten auch vermessen werden.
      Auch zwingend notwendig sind die dazugehörigen Schaltprogramme!
      Man müsste ja die einzelnen Schaltvarianten komplett durchprüfen.
      Das wird nicht einfach mit einem verstellen der Regelventile getan sein.

      Also ganz so einfach wird das wohl nicht.
      Ich hatte mir einige Videos dazu angesehen. Da hängt eine ganze Menge Technik mit dran!
      Eines oder mehrer Solenoide wechseln mag da noch leicht von der Hand gehen.

      Ich hatte auch versucht die schaltvorgänge im inneren der Schaltschiebers zu verstehen. Aber selbst einfache schaltvorgänge wie zum Beispiel das wechseln des Ölfluss, nur an der Lock up Clutch sind so komplex gelöst das man sich da kaum reinfinden kann.


      Gruß vom Cab

      Zahnriemen Wasserpumpe Umlenkrolle Riemenspanner getauscht 2016
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    • Jein....

      Ein Satz Adapterplatten
      ein paar Regelventile um die Druckseite Simulieren zu können.

      Der Rest ist etwas Leistungselektronik & Software.
      Sicher keine einfache Sache, aber letztlich geht es ja 'nur' darum die EIngangswerte = PWMs/Steuerströme der Magnetventile mit dem resultierenden Verhalten Druck/Fördermenge an der jeweiligen Kupplung abzugleichen.

      Was im Valvebody passiert ist ja in erster Näherung egal.

      Wenn ich meine anderen Baustellen einigermaßen fertig habe, wäre das ein schönes Projekt & ein guter Grund mich mal mit LabView zu beschäftigen.


      Gruß,

      Sebastian

    • Na dann bin ich mal gespannt .... werde das sehr aufmerksam verfolgen.



      Gruß vom Cab

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    • interessantes Thema...
      mit was liest du die Signale der Magnetventile bzw. die Drücke auf ? die ganze Verkabelung ist ja getriebeintern, d.h. hast du da einen Adpaterkabelbaum oder wie muss ich mir das ganze vorstellen?

      Insignia 2.0 Turbo 4x4 OPC Line - 220PS/350NM @ 297PS/423Nm - schwarz - 5türer - Vollausstattung
    • Vom Opel Automaten weiß ich bisher zu wenig (darum lese ich gerne mit :) ), aber ich habe einige Zeit mit dem 6HP26 von ZF im Jaguar verbracht.
      Dort bestand das Problem, dass die Adaption mit der Zeit "driftet". Selbst ein perfektes, nie alterndes Getriebe veränderte damit sein Schaltverhalten. Die Lösung ist, periodisch die Adaption vorzunehmen.
      Die Adaption ermittelt dabei Biaswerte auf die Ströme, die zu den Ventilen gehen. Am Anfang der Adaption schaltet das Teil hart, am Ende butterweich.

      Für den Insi fehlt mir noch die entsprechende SW, auch hier diese Fahrt anzutreten. So lange hoffe ich, dass der Insi kein "Drift-Problem" im Automaten hat.

      Der 4x4 mit dem dustigen Dino-Motor, unvernünftig aber geil :m0009: 2009/2.8V6/Tourer/Sportfahrwerk/ (15l/100km) :drink:

    • ich glaube die Adaption beim Insi driftet auch bis zu einem gewissen Punkt.
      Das liegt nach meinem Verständnis aber daran, dass das Auto bei mir zu wenig Drehmomentreserven hat.

      Beim V70 ist die Adaption beim gleichen Automaten über 200tkm gar nicht gedriftet.

      Für einen Prüfstand würde ich die Ansteuerung der Ventile extern realisieren.
      Da würde auch nur die Ventilplatte dran kommen, nicht der ganze Automat.

      Die Drücke habe ich aktuell extern am Automaten gemessen. In die Automaten haben dafür entsprechend Messstellen vorbereitet.
      Das waren 'nur' Drucksensoren, Adapter, Arduino Board mit SD Karte ein bisschen Verkabelung & ein bisschen Code...