Beiträge von k+b210

    Meine Erfahrung ist das, Spieltrieb und Wissen der FOH Mitarbeiter nicht mal so schlecht sind!
    Aber im Werkstattalltag dieses sicher nicht zutagegtragen wird, warum auch, eigenes Denken oder was anderes Probieren als vorgegeben, ist nicht allzugerne gesehen.


    Ist aber nicht nur bei Opel so,fast bei jeder Marke das gleiche Spiel.

    Das liegt an der grottenschlechten Doku für die Opel Mitarbeiter. Da muss man ja probieren.


    Sonst kann man ja immer noch die Schlüssel über Op-Com anlernen.

    @k+b210 wie immer danke ich dir für deine Antwort. Hat mir mal wieder geholfen. Haben übrigens den „ventilkasten“ zerlegt, gereinigt und die Ventile auf Funktion überprüft. Hoffentlich ist jetzt der Fehler weg...wenn nicht...weiß ich auch nicht mehr weiter.


    danke dir Sebastian

    Kam gut Dreck raus?
    Wäre super, wenn es wieder besser schaltet.


    Manchmal klemmen auch die Schieber in den Führungen.
    Die kannst du dann ganz vorsichtig mit 800...1200er Schleifpapier wieder glatt machen.
    Was auch helfen kann: Es gibt von Sonnax ein Kit mit gedichteten Endkappen (15741-35K & 15741-36K, von dem -36k müsste man eigentlich 2 Sätze bestellen um alle Endkappen abzudichten).
    Damit verringert sich der ungewollte Druckverlust in den Schieberventilen. Nachteil: Durch das leckende Öl reinigen sich die Schieber ein wenig selbst. Das funktioniert dann leider nicht mehr.



    Grüße,


    Sebastian

    Wenn das Lenkgetriebe nur lose war & die Spurstangen noch dran waren, kann es maximal sein, dass das Lenkrad danach schief steht. Die übrigen Werte sollten sich nach dem Ausbau des Achsträgers nicht geändert haben....sofern der wieder genau so rein gekommen ist, wie man ihn ausgebaut hat.
    Ausnahme: Opel hat keine Referenzpunkte nach denen man den Achsträger sauber ausrichten kann.


    Bei anderen Autos habe ich das auch schon durch. Da stand lediglich das Lenkrad etwas schief, weil das Lenkgetriebe nicht mehr 100%ig an der selben Position montiert wurde.
    Der Rest hatte aber gepasst.

    Na super!


    Wer weiß, ob sie alles regeneriert haben.
    Deiner Beschreibung nach klingt das nach einem Problem an der C2 oder eher noch der C3 Kupplung. Das Kann die Kupplung selbst sein, z.B. durch einen klemmenden Kolben oder verschlissene Reibbeläge oder die Ventilplatte, die den Schaltbefehl nicht korrekt in einen (an das Motordehmoment angepassten) Öldruck umwandelt.


    Oft bauen die Instandsetzer keine kompletten Überholkits ein, sondern nur das, was sie als defekt identifizieren.
    Das ist nicht einmal böser Wille. Ein großer Teil der Getriebeteile kommt aus den USA & da hätte man zwischen dem Zerlegen (& Fehler finden) und dem Zusammenbauen schnell mal 4 Wochen.


    Wenn man das Getriebe 1x zerlegt, alles sauber macht (incl. der Ölkammern hinter den Kolben), die Manschetten der Kolben prüft bzw. neu macht, die Reibbeläge vermisst & sich natürlich die Lager ansieht, dann kann man einen Fehler im Getriebe selbst eigentlich schon ausschließen.


    Bei der Ventilplatte sieht es dann eher so aus, dass viele Instandsetzer sich damit nicht gut genug auskennen, bzw. keinen Prüfstand dafür haben.
    Ich meine, es gibt in Deutschland nur ganz wenige Getriebeinstandsetzer, die einen Prüfstand für die Ventilplatten verfügen.


    Theoretisch kann man die meisten Fehler in der Ventilplatte auch finden, indem man sie zerlegt & reinigt. Aber das braucht Zeit & die will kein Kunde bezahlen.



    Gruß,


    Sebastian

    Um dem Rucken noch besser auf die Spur zu kommen, kann man auch die verschiedenen Öldrücke im Automaten messen.
    Am Gehäuse des Automaten sind diverse Schrauben, ich meine das waren M8x1. Dort lassen sich Drucksensoren (0-5bar) einschrauben & man kann im Betrieb die Druckverläufe mitschreiben.


    Wenn es beim Schalten einen ruckt, sollte man das im Druckverlauf sehen, auch wie das Getriebe den Druck nachregelt, etc.


    Grüße,


    Sebastian

    Ja, das ist bei Opel so.


    Besonders in der letzten Ausbaustufe macht das Automatikgetriebe bei manchen Fahrzeugen Probleme.
    Um die Schaltvorgänge schneller zu bekommen, wird in einzelnen Hydraulikkreisen im Getriebe ein schneller ansteigender (& höherer) Druck gefahren.
    Für sanfte Schaltvorgänge bei geringer Last benötigt man aber einen geringeren Systemdruck im betroffenen Hydraulikkreislauf.


    Gerade bei Motoren mit 'zu wenig Drehmoment' oder komischen Drehmomentverläufen, wo häufiger ein schnelles Schalten erzwungen wird, kommt es mit der Zeit zu Problemen.


    Die korrekte Lösung wäre gewesen hier die Vordrücke in der Ventilplatte zu reinigen & neu einzustellen.
    Da man bei Opel (& sicher auch bei einigen anderen Herstellern) die Werkstätten aber mit Sicherheit nicht auf solche Details schult, hat man sich m. E. nach damit beholfen, den Ölstand etwas zu erhöhen.



    Gruß,


    Sebastian

    Könnte sein...wäre aber komisch eine Dehnschraube, die jenseits der 200Nm bekommt.
    Kann aber auch sein, dass sich die Schrauben noch gar nicht im plastischen bereich befinden. Das macht ja VW bei einigen schrauben auch. Die werden (vermutlich) nur ersetzt, weil man mit den neuen Schrauben eine besser definierbare Gewindereibung & damit einen präziseren Anzug hat.


    Tobi, kannst du mal schauen, ob die Schrauben auf dem Kopf eine Stempelung haben& was sie laut Vorschrift bekommen sollen?