Beiträge von CountrySigi

    Hallo allesamt,


    so kleines, vielleicht hilfreiches, Gedankenspiel. Ich hab damals, als ich das ganze Material bestellt hab, noch eine bei Ebay interessante Schelle gefunden.
    Diese nennt sich: " 54mm CNC Aluminium Motorrad Lenkungsdämpfer Frontgabel Klemme Steering...." aus GoodOldChina. Hab gleich 3 Stück bestellt, Gesamtsumme 30,90 €, günstig aber gut verarbeitet.


    1. Idee
    Hintergrund war, mein Dienstwagen hat den selben Motor, jedoch mit zusätzlicher Abstützung an mittlerer Position des Schlauches. Dieses wollte ich nach bauen.
    Diese, ich nenns mal Gabelschelle, hat den Vorteil das sie mit 54 mm den selben Schlauchdurchmesser hat und hier schon eine Gewindebohrung vorhanden ist. Es ist soviel Material da, das man auch noch eine weitere daneben setzen könnte. Es gibt auch weitere Durchmesser. An den Halter der eine Stahlleitung hält, direkt unterhalb des Öldeckels, ein passendes U-Profil angeschraubt und das wiederraum an die Gabelschelle geschraubt. Wenns da abknicken sollte einfach ein weiteres Gewindeloch bohren und 2 fach befestigen.


    2. Idee
    Eine weitere Idee mit der Gabelschelle war diese am oberen Teil des Schlauches zu befestigen. Durch die vorhandene Gewindebohrung eine Gewindestange rein zu schrauben und diese gegenseitig an der Drosselklappe befestigen. Die zwei Schrauben an der Drosselklappe, eine oben die andere seitlich, sind lediglich Befestigungsschrauben. Hier einen kleinen Winkel drunter, Gewindestange rein, auf der anderen Seite sichern. Das ganze könnte man nun stufenlos anziehen. Ziel ist es, zu verhindern das der Schlauch, wenn diese originale Götterbefestigung krepiert, von der Drosselklappe rutscht. Das Gewindeloch müsste M5 oder M6 sein, die Gewindestange müsste leicht gebogen werden da nicht alles in einer Flucht liegt. Ausreichend Platz sollte dafür vorhanden sein.


    Wichtig wäre, egal bei welcher Idee, noch alle Ecken an der Schelle abzurunden.


    Ich hab von den beiden Ideen keine umsetzen müssen da meine Schlauchkonstruktion bis jetzt hält. Das ganze hat sich etwa 1 mm bewegt. Denke das ist mit nachziehen auf 0 zu reduzieren. Einziges Problem welches ich mir eingehandelt habe ist, das ich beim rumwürgen am unteren Teil des Schlauches da scheinbar die innere Dichtung verrutscht habe. Hab das Mistding ja nicht abbekommen. Unterhalb der Stelle sind nun Ölflecke auf dem Boden. Nachziehen und weitere Schelle haben nicht viel gebracht. Muss ich der Umwelt zuliebe noch reparieren.


    Spoiler " :D Gonzo hat überall einfach stinknormale Schellen, hält seit dem 20.04.2000 :D "


    Gute Fahrt allesamt ;)

    @exe98


    4 mal ?! 8o8o8o
    Wie viel bist du den zwischenzeitlich gefahren oder besser gesagt wie weit bist du jeweils gekommen?
    Ich denke, eine Schelle vorab da drüber zu machen wird wenig bringen denn das Material ist ja an der Stelle recht dick und unnachgiebig. Die zu fest anziehen hätte ich Sorge das evtl. doch was abrieselt. Das Problem ist ja hauptsächlich das Abrutschen in Längsrichtung zu verhindern.
    Ich hab muss nachher mal Bilder von meiner Idee machen.
    Bis später 8)

    Willkommen im Club :thumbsup:
    die wussten schon warum sie beim B hier noch eine Abstützung am Motor für das Teil gemacht haben. Bleibt dennoch kompliziert aufgebauter Mist direkt am Anschluss oben an der Drosselklappe. Im Baubereich würde ich sowas als Planungsfehler bezeichnen ^^


    Meine Konstruktion hält, ich schau ab und zu mal beim kurzen Check drauf. Hab mir noch eine Sofortmaßnahme überlegt quasi als Erste Hilfe. Vielleicht schaff ich es am Wochenende das mal vorzustellen.


    Was mich mal bei der Sache interessieren würde, der Schlauch reißt ja auch gerne mal wie ne Wurstpelle. Hat jemand schon mal Erfahrungen gemacht mit irgendwelchen Abdichtbändern, Schellen o.ä.? So das man zumindest noch halbwegs in normalem Tempo Heim kommt?

    Der Abschied meines treuen Freundes Gonzo rückt näher. Nach 7 Jahren und über 110000 entspannten Kilometern werden sich unsere Wege spätestens Ende September trennen. Er ist mein 1. Auto aber viel mehr mein Transporter in Form eines Vectra B Caravans. Klappe auf, Rücksitze umklappen und als rein damit. 3 m Hölzer, Umzugskartons, Paletten… alles was der Baumarkt oder der Haushalt zu bieten hat. Entspannt verteilt auf knapp 4,5 m übersichtlicher Autolänge und 690 KG möglicher Zuladung. Soviel zur Melancholie. ;(



    Sigi ist nun da, knapp 5 m lang, schick, sehr bequemes nahezu tagtägliches Pendlerauto.


    Neulich auf dem Parkplatz eines schwedischen Möbelhauses… Natürlich vorher ausgemessen. Die 2m Schranktür ging recht gut rein. Der dazu passende Schrank hatte jedoch ein dämliches Packmaß von knapp 2,4 m. Zuviel für Sigi. Kopfstütze vorne rechts ging natürlich nicht raus. Der Sitz ließ sich auch nicht weit genug nach vorne klappen. Also vorne und hinten vom Paket jeweils 20 cm abgerissen wo eh nur Schraubenzeug und Polsterung drin war. Dann gings. Von der Seite betrachtet ein etwas komisches Bild. 5m Auto und nur 2m Ladelänge? Ne nicht wirklich. Natürlich hab ich gewusst worauf ich mich beim Kauf einlasse! Dennoch... der Drang zum forschen war geweckt. Aktive Kopfstütze hieß der beim Unfall hilfreiche jedoch beim Laden hinderliche Übeltäter. Nun hab ich eine simple, einfache, schnell umsetzbare Lösung gefunden um auch mal sperrigeres Zeug transportieren zu können.



    Hier der Hinweis: Arbeitet gewissenhaft denn es soll dem Beifahrer nichts passieren.



    Ihr braucht als einziges Werkzeug etwas dünnes langes jedoch stumpfes. Ich hab einen Torx-Schraubendreher genommen in der Größe T4.


    Am besten geht’s von der Rückbank aus. Als erstes die Kopfstütze soweit hochfahren wie es geht. Am Sitz gibt es zwei Plastikabdeckungen. Diese durch drehen lösen und hochziehen. Nun das Sitzpolster etwas weg ziehen und schon sieht man eine metallische Öse. Dort das Werkzeug rein stecken, gegen den Uhrzeigersinn drehen und gleichzeitig die verchromte Stahlstange nach oben drücken. Auf der anderen Seite genauso. Rechts verläuft der Stahlzug der aktiven Kopfstütze. Dieser ist jedoch so lang dimensioniert das man die komplette Kopfstütze bequem raus holen kann. Beim nach hinten geklappten Vordersitz hängt diese dann unterhalb der Lehne von diesem.


    Beim Rückbau muss man lediglich beide Stahlstangen wieder so lange rein schieben bis sie einrasten. Fertig.


    Wo vorher bei 2,0 m Ende war gehen jetzt 2,8 m lange Sachen grade rein. Nicht perfekt da die Lehne vom Beifahrersitz keine Ebene bildet und etwa 5 cm mit der Rücksitzbank überlappt. Dennoch kann das nächste Schrankpaket nun entspannter transportiert werden ;)
    3m Hölzer müssten diagonal nun auch rein gehen.


    <3 Gonzo 04/2000 - 09/202X

    Ok, danke schon mal. Wenn ich die Tür nicht weiter benutze solange das neue Schloss noch nicht da ist dürfte ja an sich nix passieren. Oder Türpappe runter und elektronisch erstmal abklemmen? Muss ja dann eh runter wenns umgebaut wird. Die ZV wäre ja noch aktiv.


    @Mr.Country
    Wie hast du denn die Tür dann überhaupt noch aufbekommen? Mir fallen spontan: Hydraulische Schere, Schweißgerät, Flex und Brecheisen ein.


    Gruß