Beiträge von Jubberwalkie

    Wie gesagt, wenn eine Schraube rausgebohrt werden muss, ist Allergrößte Vorsicht geboten, da kann man (wenn man keine Ahnung ) viel kaputt machen. Bei mir war nicht nur eine Schraube abgerissen, sondern gleich 2 , das haben die aber erst entdeckt, als sie den Krümmer demontiert haben.

    Das Problem hatte ich vor einem Jahr auch bei meinem Insignia (2.8 Turbo 4x4). Ich hab mit neuem Krümmer und Arbeitszeit 735 Euro bezahlt. Selber reparieren ist so eine Sache, an der Stelle ist es verdammt eng, und wenn eine abgebrochene Schraube raus muss, kommt man da ohne Spezialwerkzeug auch nicht weiter. Ich hab mir damals gleich einen neuen Krümmer mitbestellt (kostete damals 310€) und hatte noch Glück, das nicht das ganze Getriebe und der Motor abgelassen werden musste, sonst wäre es richtig teuer geworden. Wenn du keinen guten KFZ Mechatroniker an der Hand hast, würde ich die Finger davon lassen und in den sauren Apfel beißen und das bei Opel machen lassen.

    So, Auto ist wieder fit. Krümmer, Dichtung und Schrauben wurden ersetzt. Das Auto war 2 Tage beim FOH. 2 Schrauben mussten ausgebohrt werden. War erstaunt über die Rechnung, der Kostenvoranschlag belief sich auf 1200€, bezahlt habe ich 839€. Wenn man bedenkt, das allein die Teile 315€ gekostet haben ist das gar nicht so teuer.

    Das Problem hab ich auch, der Kostenvoranschlag beläuft sich bei bei mir auf 1200€, kann aber auch mehr werden hat der Meister beim FOH gesagt. Kulanzantrag wurde bei mir abgelehnt, mein Insignia ist zu alt wurde mir mitgeteilt. das Auto ist gerade mal 5 Jahre alt und 73000 Km auf dem Tacho und ist auch ein 2.8 Turbo 4x4.


    Wünsch dir trotzdem viel Glück bei deinem Insi

    Ich will ihn ja nicht verkaufen, ich fand die Aussage nur Hammer. Wollte nur wissen, ob es auch einen andere Möglichkeit gibt den Stehbozen zu wechseln ohne den halben Motor zu zerlegen.

    Nun hat es mich leider auch erwischt, wollte zum Einkaufen fahren, lass das Auto an und erschreck erst mal. Der Insi hört sich an wie ein Traktor und die Drehzahl liegt bei 2500 u/m in den ersten 20 SEC. Danach geht die Drehzahl in den Normalbereich und das Auto läuft normal und ist ruhig. War bei meinem FOH und der sagt mir nach einer Durchsicht, das ein Stehbolzen am Krümmer abgerissen ist. Kosten die auf mich zukommen, liegen so bei 1500 € meinte er. Ich könnt kotzen :(. Es ist natürlich genau der Krümmer, der in der Nähe der Spritzwand liegt. Der Meister bei Opel meinte, man müsse alles abbauen, wie Ansaugbrücke, Zylinderkopf, Hitzeblech. Wenn ich Pech hab und das reicht nicht. wollen die den Motor lockern und teilweise anheben, das es sonst keine Möglichkeit gibt, an den abgerissenen Stehbolzen zu kommen. Ich würde ja nichts sagen, wenn das Auto ewig km runter hätte, aber bei knapp 72 000 Km find ich das ein Witz. War erst vor 2 Wochen bei der Inspektion bei Opel natürlich, da war alles in Ordnung.


    Gibt es wirklich keine andere Möglichkeit den Stehbolzen zu wechseln? Hab erst ein Heidengeld für Bremsen (komplett mit Scheiben und Belägen) für Vorne und hinten bezahlt. Was ich auch versteh, Bremsen sind Verschleißteile und es ist bekannt, das der Insignia da einen enormen Verschleiß hat. Aber jetzt noch mal 1500€ blechen, wird mir langsam ein bischen zuviel für das Auto. Was kommt als Nächstes? ZMS, Turbo, Allrad oder Flexride?


    Der Meister bei Opel meinte, ich solle das Auto reparieren und danach verkaufen, Insignia mit Allrad halten nicht lange und dann wird's richtig teuer. Der muss ja sehr überzeugt sein von dem was er vertritt :).


    Wäre super, wenn ein paar Leute unter euch, mir diesbezüglich Tipps geben könnten :).

    Gebe Dir recht, mein Hirn war nicht eingeschaltet, sonst hätte es gleich gesagt " keinen Opel". Wundert mich nicht, das Opel so ein schlechtes Image hat, wenn nicht mal die FOH Händler fähig sind, bei einem Ihrer Fahrzeuge die Mängel zu beheben. Hätte ich mich vorher erkundigt wie fehlerhaft die Insignias sind, hätte ich mir bestimmt keinen gekauft. Aber wie gesagt vom Optischen gibt es nichts zu meckern, leider hab ich mich davon blenden lassen, konnte ich ja nicht ahnen, das der Bock so ein Mist ist. Leider war es bei der Probefahrt zu kalt um das Fenster während der Fahrt zu öffnen, daher ist mir das Klacken beim schalten nicht aufgefallen (das merkte ich erst als es ein bischen wärmer wurde und das Fenster offen war). Und das Schlimme daran ist, das kein FOH mir sagen kann, was los ist mit dem Fahrzeug. War bei 4 FOH in meinem Umkreis, jeder hat eine andere Diagnose. Von "das ist normal, weil das Fahrzeug ein 4x4 ist und da die Zahnräder in einander greifen" über " zuviel Spiel im Vorderachsdifferential" und "keine Ahnung, irgendwas stimmt mit ihrem Fahrzeug nicht" bis schließlich "das ist das Zweimassenschwungrad, das macht immer solche Geräusche". Aha, dacht ich mir, jetzt kann ich mir jetzt aussuchen was der Wagen hat. Und ja, der Wagen ist Scheckheftgepflegt, ich hab jeden Service und Ölwechsel nur beim FOH machen lassen.


    Da ist es normal, das man so langsam den glauben an das Fahrzeug bzw. den Hersteller verliert.