Kupplungsprobleme trotz neuem Zentralausrücker und ZMS bei Insignia A 1.6 CDTI

  • Hi zusammen,


    ich habe seit einiger Zeit ein wiederkehrendes Kupplungsproblem bei meinem Insignia und würde mich über eure Meinung freuen. Ich habe während meinen zwei Jahren Insignia bereits einige Beiträge hier gelesen - das ist jedoch mein erster, verzeiht mir bitte mögliche Fehler.


    Fahrzeug: Opel Insignia A, Baujahr 2016, 1.6 CDTI mit Schaltgetriebe, aktuell ca. 160.000 km.


    Bei ca. 130.000 km wurden Kupplungssatz und Steuerkette erneuert, allerdings ohne die Zylinder. Ab ca. 150.000 km fielen mir bei längeren Autobahnfahrten über eine Stunde folgende Symptome auf. Wenn man länger nicht geschaltet hatte, ließ sich der Gang nur schwer herausnehmen oder einlegen. Das Kupplungspedal fühlte sich dabei weicher an als sonst. Nach nochmaligem Treten des Pedals ging es dann kurzfristig wieder normal.


    Die Werkstatt (eine Opel-Vertragswerkstatt - es wurden immer Originalteile verbaut) hat daraufhin mehrfach die Kupplung entlüftet, was jeweils nur kurz geholfen hat. Danach wurde der Geberzylinder am Pedal getauscht und wieder entlüftet, auch das war nur eine vorübergehende Besserung. Bei einer besonders schlimmen Episode fiel das Pedal während einer mehrstündigen Fahrt mehrmals beim Betätigen des Kupplungspedals komplett nach hinten. Ich musste es mit dem Fuß hochziehen und regelrecht pumpen, um überhaupt noch schalten zu können.


    Danach hat die Vertragswerkstatt bei ca. 151.200 km einen größeren Eingriff gemacht. Dabei wurden folgende Teile erneuert:


    - Zweimassenschwungrad

    - Zentralausrücker

    - diverse Schrauben, Muttern und Dichtungen

    - Bremsflüssigkeit und Getriebeöl


    Anschließend war für ungefähr ein halbes Jahr komplett Ruhe, alles hat sich völlig normal verhalten.


    Jetzt kommen die alten Symptome langsam wieder zurück. Bei längeren Autobahnfahrten wird das Pedal wieder weicher und Gänge lassen sich schwerer wechseln. Manchmal hilft nur ein bewusstes erneutes Kuppeln, damit es wieder flüssig geht. Das starke Durchfallen des Pedals wie bei der schlimmen Episode ist bisher nicht wieder aufgetreten, aber die Richtung sieht mir sehr ähnlich aus wie vorher.


    Ich hatte bei den bisherigen Reparaturen eine Gebrauchtwagengarantie, die inzwischen abgelaufen ist. Deshalb habe ich etwas Sorge, dass auf mich jetzt nochmal ähnlich hohe Kosten zukommen wie bei den letzten großen Eingriffen.


    Hat jemand von euch schon mal ähnliche Erfahrungen gemacht oder eine Idee, woran das liegen könnte? Über jede Hilfe oder Einschätzung würde ich mich sehr freuen, bevor ich das nochmal bei der Werkstatt anspreche.



    Viele Grüße!


    Fahrzeug: Opel Insignia A, Baujahr 2016, 1.6 CDTI mit Schaltgetriebe, aktuell ca. 160.000 km.